Scooter



Wir haben momentan 4 Scooter im Einsatz, zwei Gavin Scooter (1 Magnum, 1 Long) und 2 Suex mit 42 Ah, bzw. als Alternative eine Zeuxo 20 Roehre.
Hier werden wir nur auf Modifikationen, die wir an den Scootern vorgenommen haben, eingehen.

Inhalt:


Gavin:

Bau Aluheck:


Suex:

Cruise control:

Akku Umbau - Bleigel auf LiFePo4:




Gavin:

Bau Aluheck:

Die wohl groesste Modifikation ist das Aluheck fuer den Magnum Scooter. Hier wurde das PVC Heck eines Gavin Klons durch ein Aluheck ersetzt und auch gleich ein paar Verbesserungen vorgenommen. Das Heck wurde aus einem Stueck Alu gedreht welches Anfangs ca. 35 Kilogramm wog. Nachdem ca. 30 Kilo abgedreht waren sah das Heck so aus:



Links im Hintergrund etwas versteckt sieht man das alte Heck und daneben den Motor, davor den Deckel mit Relais. Auch zu sehen ist ein Teil fuer die Befestigung der Streben fuer den Shroud. Das PVC-Heck hatte durchgehende Verschraubungen fuer die Streben die damit 4 Schwachstellen darstellten. Hier wurde entschieden die Streben mit U-Profilen zu befestigen. Folgend ein Bild des Heck auf dem Tubus, ohne jegliche Bohrungen.



Hier ist das Heck auf einem Teilkopf wo die Loecher erst mit einem Senker vorbereitet und



dann gebohrt wurden, fehlen nur noch die Loecher fuer die Latches....



Alle Loecher gebohrt wieder auf dem Tubus.



Und so sieht das Heck nach dem eloxieren und montieren der Befestigungen fuer die Streben aus. Die Farbe sollte natur bleiben und ist so rausgekommen, auch ganz nett.



Hier das Heck von der Seite



Der Scooter fertig zusammengebaut (rechts), neben einem Gavin Long.





Suex:

Cruise control

Da sich ein Tempomat bei den Gavin Scootern als angenehmes erwiesen und für entspanntes fahren gesorgt hat, sollte dies auch bei den Suex nachgeruestet werden. Hier stand der N-Handle von Suex oder eine Modifikation des vorhandenen Trigger-Griffes zur Auswahl. Nachdem eine Modifikation nicht sehr aufwendig erschien wurde zunaechst eine Zeichnung für die Fertigung entworfen:


- Handskizze -

Das Ergebnis der Dreharbeit hatte einen vielversprechenden Eindruck gemacht.

- Drehteil -

Nach der Montage und einer Testfahrt im Pool hatte sich gezeigt, dass alles funktioniert.

- Montierter Tempomat -

Akku Umbau - Bleigel auf LiFePo4

Nach dem der Bleigel Akku des ZEUXO 20 keine 45 Minuten mehr durchhielt und sich somit auch für kurze Ausfluege im See nicht mehr eignete - gut wenn man einen Tauchpartner hat, der einen dann abschleppt - musste dieser ausgetauscht werden. Um einen Mehrwert zu erhalten und die kleinere und leichtere Bauform auch für ausgedehntere Tauchgaenge nutzten zu koennen wurde nach Alternativen Akkutechnologien gesucht. Auf Grund der Sicherheit entschloss man sich für LeFePo4-Akkutechnik. Nun galt es noch ein Maximum an Akkukapazitaet in die kleine Roehre zu bringen. Nach einigen Zeichnungen und Berechnungen und Waelzen von Datenblaettern verschiedener Akkuhersteller wurde der WINA 36Ah gewaehlt. Es war klar, dass der Scooter mit sieben Zellen betrieben werden sollte, da die WINA Zellen um ca. 0,1 Volt pro Zelle hoeher liegen als vergleichbare Hersteller, war der Spannungsbereich ideal. Unter Last 3,3 V/Zelle x 7 Zellen in Reihe ergibt 23,1 V. Ein weiterer Vorteil aus der Kombination mit sieben Zellen war, dass das Leistungsende, 2,5 V/Zelle daraus folgt Minimum 17,5 Volt im Akkupack, beim Scooter vorher deutlich spuerbar ist, da die Motorleistung unter 20 Volt stark einbricht. Somit hat man selbst die Wahl, den Akku entsprechend zu schonen, oder eben nicht.
Nachdem die Zellen besorgt waren, mussten aus ihnen ein Akkublock entstehen und hier ging es um Millimeter, damit dieser in die Roehre passte. Anschliessend wurden die Pole entsprechend verbunden und fuer das Abgleichen der einzelnen Zellen beim Laden noch ein Balancer-Anschluss vorgesehen.
Jetzt galt es noch Tarierung und Trim entsprechend einzustellen, wobei die spannendste Frage war, ist das Blei ausreichend, wenn dies maximal exzentrisch angebracht ist, dem Drehmoment des Antriebs entsprechend entgegen zu wirken, ohne beim Fahren unnötig gegen das Drehmoment anhalten zu müssen. Ein Erster Versuch im Bad mit provisorischem Blei zeigte, dass es klappen kann. Es waren ziemlich exakt 3 kg Blei erforderlich. Da der Platzbedarf sehr begrenzt war, musste eine passende runde Form zum Giessen des Bleis verwendet werden.
Nachdem alles entsprechend konfektioniert war, wurden nochmals Testfahrten unternommen und es mussten lediglich noch ca. 80 Gramm zum Feintuning hinzugefuegt werden.
Mit diesem Akku wird die gleiche Laufzeit wie mit 42 Ah Bleigel erreicht.


- Einzelzellen zu einem Block verklebt -


- Akku und Balancer Anschluss hergestellt -


- Blei fuer Tarierung und Trim -


- Akku fertig im Scooter verbaut -