Frankreich (Lot) Oktober 2008



Ende September haben wir uns mal wieder eine Woche frei genommen um noch ein wenig in Hoehlen zu tauchen. Diesmal ging es in die Lot-Dordogne Region um die dort ueblichen Hoehlen zu betauchen.

Auf der Liste standen:

Emergence du Ressel
Source de Landenouse
Font del Truffe
Saut de la Mounine (Ressel II)
Resurgence de Cabouy / Gouffre de Pou Meyssen



Los ging es wie immer mit dem Verladen der Ausruestung. Hier nur ein Teil der Ladung. Es fehlen noch Doppelpackete, Argonflaschen und Speicherflaschen und der ganze Rest der Ausruestung.

Carstens und Markus' Taucheflaschen.

Nach einer 14 Stunden Fahrt haben wir dann in Marcilhac/Cele unser Zelt aufgeschlagen und nach einem guten Abendessen erst einmal ausgeschlafen.

Der erste Tauchgang war in der Ressel, nur einen Katzensprung vom Campingplatz entfernt.

Markus fand obiges Bild so toll dass es unbedingt auf die Seite musste...
Nur fast so gut wie das beruehmte Bild vom Schacht.

Hier bekommt man einen kleinen Eindruck der Hoehle, lauter Platten die von der Decke gefallen sind.

Carsten beim dekomprimieren, nach gut 2 Stunden Tauchzeit, kurz vor dem Ausgang der Hoehle.

Markus bekommt nicht genug und will schon wieder rein,

trifft dort aber Carsten der gerade auf dem Rausweg ist.

Eine durchgehende Leine bis an die Oberflaeche macht das Hoehlenfinden einfach.

Carsten hat keine Lust das ganze Zeug hin und her zu schleppen.

Fuer den naechsten Tauchgang mussten die Sachen aber vobereitet werden.


Dann ging es zur Landenouse wo einiges an Material zum Quelltopf gebracht werden musste. Fuer zwei Leute reicht der Golf Kombi gerade noch.

Wegen des niedrigen Wasserstandes musste die Ausruestung gut 4 Meter abgeseilt werden.

Carsten war zum aushaengen und fixieren der Ausruestung im Quelltopf.

Nach ca. 75 Minuten mussten wir leider umkehren. Hier ist Carsten auf der 4ten Stage, somit schon ueber 2 Stunden unterwegs.

Man moechte es kaum glauben, aber man kann sich auch Blasen tauchen.

Markus' Lieblingsmotiv, die Hoehlendecke, hier mit ein paar Luftblasen.

Hier ein paar Flaschen an der Hoehlendecke geparkt, spaeter fanden sie noch ihren Weg in den Quelltopf.

Ein Haufen leerer Stages nach einem 3 Stunden Tauchgang.

Was runter ging musste auch wieder rauf. Diesmal haben wir die Rollen getauscht, also Markus im Quelltopf.

Nach einem 8 Stunden Unterfangen gabs ein kohlehydratreiches Nudelmenue.


Gut Ausgeschlafen ging es dann zur Truffe die auf den ersten Blick mehr wie ein Gartenteich aussieht.

Mit gigantischer Sicht und schoenem Hoehlenprofil empfing uns diese Hoehle.

Den ersten Siphon durchtauchen wir um dann mal wieder ein wenig zu Fuss weiter zu gehen.

Gut dass Carsten seinen neueren Trocki vergessen hatte, war er am Anfang deswegen doch etwas wortkarg.

Der zweite Siphon hatte den gleichen Charakter wie der erste, aber ohne Atemgeraet kommt man da nicht weit.

Also ging es wieder zurueck durch das glasklare Wasser der Truffe.

Von Stefan gut beschrieben ging es zur Hoehle "durch" ein Haus.

Dass es in Frankreich nicht nur Hoehlen gibt beweist dieses Photo.


Viel tauchen heisst leider auch viel fuellen, womit wir nach 3 Tauchgaengen fast einen Tag lang beschaeftigt waren.

Die Verkoestigung mit franzoesischem Kaese und Wein kam dabei aber nicht zu kurz.

Die Trou Madame haben wir uns mal angeschaut aber fuer diese Hoehle kommen wir lieber mit einer D7 wieder.

Wir konnten es uns aber nicht nehmen lassen ein wenig im Trockenbereich herumzuschaun.


Deutlich erkennbar ist die Ressel 2 am gegenueberliegenden Ufer :-) Die Leine zum Hoehleneingang ist bildmittig.

Die etwas andere Leinenmarkierung.

Nach einem kurzen Tauchgang, ca. 1 Stunde, sind wir wieder in der Lot.


Ein Blick auf Marcilhac.

Die Burg in Marcilhac.

Auf dem Weg zur Cabouy ging es an Rocamadour vorbei, welche sicher mal einen Nachmittag wert ist.


Hier die Cabouy. Von der Sicht her machte sie anfangs keinen guten Eindruck was sich aber nur fuer den Anfangsbreich bestaetigen sollte.

Diese Flaschen brachten uns zur Pou Meyssen und zurueck.


Zum Abschluss einer schoenen Tauchwoche ging es nochmal in die Ressel um dort einen Nebengang zu betauchen sowie die Auftauchstelle nach ca. 250 m zu begutachten.

Hier ein Aufstiegsseil in den oberen Bereich der Hoehle.

Auf dem Rueckweg boten uns ein paar Franzosen noch eine Lichtershow der besonderen Art.

Hier Markus mit seiner eigenen Lichtershow und Lieblingsmotiv Hoehlendecke bei der Ueberpruefung des Reflektionsgesetzes.

Und so sahen die Lichttechniker aus. Ueber Ausruestungskonfiguration laesst sich wie immer diskutieren.


Puuh, manchmal wars auch anstrengend aber die Muehen allemal wert.