Frankreich April 2007
Diesmal haben wir uns, Markus und ich, entschlossen nach Frankreich zu fahren. Auf der Liste der zu betauchenden Hoehlen waren die:
Source du Doubs
Source du Lison
Source Bleue
Source de L'Ain
Um genug Material mitnehmen zu koennen und dabei, nicht wie beim letzten mal, das Auto so stark zu belasten haben wir diesmal einen Anhaenger mitgenommen. Da hat, siehe Bild, auch ne Menge reingepasst.


Nachdem wir erst spaet abends in unserer Unterkunft eintrafen sind wir erst essen und dann gleich ins Bett gegangen. Am naechsten Tag haben wir die Source du Doubs begutachtet. Bei einem Wasserstand von 45 cm war diese gut betauchbar, wir haben uns aber entschieden erst einen Aufwaermtauchgang in der Source du Lison zu machen und die Doubs einen Tag spaeter anzugehen.
Auf der Hinfahrt hat der Berg schon auf die Quelle aufmerksam gemacht

Die Source du Lison bietet ein sehr beeindruckendes Eingangsportal


dem leider eine nicht ganz so gute Sicht im Unterwasserberich folgt. Die Hoehle selbst ist relativ leicht zu betauchen, trotz der Sichtweiten. Insgesamt war die Hoehle fuer den Anfang genau das Richtige... Dabei hatten wir jeweils ein kleines Doppelgeraet (D10/D12) und jeder eine Bottommix Stage. Gleich in der Naehe und auch mit der Lison verbunden ist eine weitere Hoehle in die wir nach unserem Tauchgang mal kurz rein geschaut haben


Am folgenden Tag sind wir dann wieder zur Source du Doubs gefahren und haben uns auf einen etwas laengeren Tauchgang vorbereitet.


Fuer diesen Tauchgang haben wir beide eine Doppel 20 und jeweils 3 Stages mitgefuehrt. Der Quelltopf geht schnell auf 7 Meter runter um


dann wieder zur Oberflaeche zu fuehren. Dort muss man die Stages ueber eine kleine Stufe heben die ca. 30cm unter der Wasseroberflaeche liegt. Dann geht es steil bergab, flacht mal kurz ab und geht dann weiter auf 53 Meter. Danach geht es flach bergab bis man auf 57 Meter eine mit Doppel 20 unpassierbare Stelle erreicht. Die Sicht betrug ca. 10-15 Meter. Bemerkenswert war auch ein Kommentar von zwei schweizer Tauchern die vor uns in der Hoehle waren: "Als wir die Ausruestung gesehen haben wussten wir dass des nur deutsche oder schweizer sein koennen, zu viel DIR-Style."

Dass die zwei Herren nur eine Anreise von 2.5 Stunden hattenbr machte uns doch etwas neidisch :-)
Nach der Doubs haben wir uns am selben Tag auch noch die Source Bleue gegoennt.

Die Sicht war, wie man auf dem Bild sieht eher bescheiden. Nach ca. 100 Metern Tauchstrecke erreichten wir den trockenen Bereich der Hoehle. Dort legten wir die Ausruestung ab und gingen zu Fuss weiter. Wir sind ca. 30 Minuten weit reingegangen um dann wieder umzukehren, das Tauchgeraet anzulegen und wieder zurueck zu tauchen. Beim naechsten mal werden wir die Hoehle mit einem Nassanzug betauchen um dann auch in engeren Pasagen, ohne Angst den Trockentauchanzug zu beschaedingen, weiter zu kommen. Sehr bewaehrt haben sich hier auch die Heser Backuplampen die ein ausreichendes Licht im trockenen Bereich der Hoehle lieferten.
Den letzten Tauchgang an diesem Wochenende haben wir in der Source de L'Ain gemacht.
Wieder einmal waren wir eine Art Touristenatraktion, inklusive Photoshoot :-).
Dort ging es mit jeweils einer D12 und 3 Stages ins Wasser.
Die Sicht war mit ca 10 Metern sehr gut und ermoeglichte damit
die Hoehle in vollen zuegen zu geniessen. Leider wollte die Kamera
in der Hoehle mal wieder keine Bilder machen was wir dann im Quelltopf nachholten.



Und ein nettes Bild haben wir noch, ohne Worte!!
