Baetterich Oktober 2011



Mit fertig gemischten Gasen und einem Wochenende ohne vorhanden Plan entstand spontan die Idee mal wieder zur Baetterich zu fahren. Also Klamotten gepackt, Kreisel zusammengebaut und Auto beladen. Dann ging es zusammen mit Markus und Tobi mal schnell in die Schweiz.
Der Plan war simpel, Tag 1 Anreise, Tag 2 Tauchen und Abreise. Untergekommen sind wir wieder in einer Jugendherberge. Abgesehen davon, dass wir den Altersduchschnitt dort ordentlich erhoeht haben und im 6er Zimmer die Ohrenstoepsel echt viel Wert waren, war des auch nicht schlecht. Carsten mag sein Fruehstueck etwas herzhafter und kam daher etwas zu kurz, Markus und Tobi konnten aber nicht klagen. Gestaerkt vom Fruehstuck gings zur Baetterich zum Martial ausladen und dann wurde in gewohnter Manier das Auto unten am eigentlichen Parkplatz abgestellt. Dort haben wir andere Hoehlentaucher getroffen, die uns nach anfaenglichen Verstaendnisschwierigkeiten erklaerten, dass die Bedingungen ganz gut, das Wasser aber etwas gelblig sei.
Also umgezogen, zur Hoehle gelaufen und angeroedelt. Der Tauchgang selbst war klasse. Zwei der 5 Stages pro Mann wurden gleich am Eingang abgelegt. Dann gings erstmal durch die Engstelle die mit dem RB80 und D12 Frame ein klein wenig anders zu durchtauchen ist als mit ner D20. Die Engstelle ueberwunden ist gleich mal ein Lampenkopf ausgefallen. Esatz war aber genug vorhanden und so wurde einfach umgestoepselt und es konnte weiter gehen. Nebeneinander tauchen ist in der Hoehle kaum moeglich also ging Carsten voran, gefolgt von Tobi und Markus. Auf 36m kurz vor dem ersten tiefen Punkt wurde dann noch das letzte Dekogas abgelegt. Danach gings durch den Knick bei 47m und relativ schnell wieder hoch auf 25m. Die Stelle ist immer wieder nett zu durchtauchen, da man sich praktisch wie in einem Korkenzieher einmal im Kreis dreht. Kurz darauf konnte Markus den von zwei vorantauchenden voll ausgeleuchteten Schacht geniessen. Auf ca. 80m angekommen haben wir uns ein wenig umgesehen und sind dann noch etwas nach oben. Dort war die Perkulation aber so stark, dass wir auf ca. 55m entschlossen umzudrehen. Auf dem Rueckweg hatten wir wegen der Perkulation kurz schlechte Sicht, was die geringe aber vorhandene Stroemung schnell wegtrug.
Der Rueckweg sowie die Deko, die wir schwimmend zum Parkplatz verbrachten war ereignislos.
Da wir keine Bilder gemacht haben gibts diesmal nur das Profil unseres Tauchgangs.